Geschichte



Die Parkanlage Forstbaumschule liegt zwischen Niemannsweg, Feldstrasse, Koester- und Schlieffenallee. Der Ursprung dieses Parks geht in das 18. Jahrhundert zurück. Als am 1. August 1785 an der Kieler Universität eine Forstlehranstalt eröffnet wurde, stand Kiel noch unter dänischer Verwaltung. Der Initiator für dieses Lehrinstitut war Professor August Niemann. An diesem Institut wurden Soldaten zu Forstleuten ausgebildet.

Für die praktische Ausbildung dieser angehenden Forstleute legte Niemann 1788 die 1 ha große Forstbaumschule an. Etwa 1810 wurde zur Sicherung der seltenen Bäume ein Wachhaus gebaut, das von einem Förster bewohnt wurde. 1833 erfolgte die Verlegung des Forstlehrinstituts nach Kopenhagen. Die Baumschule, geführt von verschiedenen Pächtern musste jetzt die Kosten für die Unterhaltung selbst erwirtschaften.
Der Park war inzwischen auch ein beliebter Ausflugsort geworden. Das Försterhaus wurde erweitert und ein kleiner Erfrischungsbetrieb eingerichtet. 1874 verkaufte der preußische Staat die Forstbaumschule an die Stadt Kiel. 1898 wurde die Baumschule aufgegeben und das Gelände von der Stadt zur Parkanlage umgebaut. Das alte Försterhaus wurde abgerissen.

1904/05 entstand das heute noch vorhandene Restaurant „Forstbaumschule“. 1926 wurde der Musikpavillon errichtet. 1990 wurde der Bauerngarten angelegt. Die heute etwa 15 ha große Parkanlage mit ihren Naturdenkmalen, Bäumen aus der Gründerzeit, seltenen Bäumen und Sträuchern sowie großen Wiesenflächen ist die schönste Grünanlage Kiels. Der Biergarten des Restaurants „Forstbaumschule“ – eingebettet in eine wundervolle Landschaft – ist die größte Freisitzanlage der Landeshauptstadt.

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